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h-blogs

Ich schreibe seit 1995 als Musikjournalist über HipHop und habe u.a. in Backspin, MK Zwo und unclesally*s Texte veröffentlicht.

https://twitter.com/h_blogs/

Hinter Major Lazer stecken der britische Beatbauer Switch und sein weitaus berühmterer Produktionspartner Diplo aus Philadelphia, der unter anderem schon mit M.I.A., Drake, Wale, Lil Wayne und Snoop Dogg zusammengearbeitet hat.

Auf dem Nachfolgewerk zum Debüt 'Guns Don't Kill People... Lazers Do' liefert das Duo wieder einen wahnwitzigen Mix aus Electro, Dancehall, Rap und mehr ab.

Wobei sich der Rap-Anteil zugegebenermaßen in Grenzen hält, sondern das Ganze eher Jamaikaner wie Elephant Man, Busy Signal und Vybz Kartel domineren, dem beim sexy pumpenden 'You're No Good' gleich drei Sängerinnen in Form von Santigold, Danielle Haim und Yasmin an die Seite gestellt werden.

Aber immerhin ist Tyga bei 'Bubble Butt' mit Bruno Mars und Mystic zu hören, dass ein bisschen klingt, als hätten N*E*R*D einen Mash-Up zum 'Whisper Song' von den Ying Yang Twins zusammengeschraubt, während Wyclef Jean auf 'Reach For The Stars' eher den Bob Marley gibt und mehr singt als rappt.

Zu 'Get Free' mit Sängerin Amber Coffin von der New Yorker Rock-Band Dirty Projectors gibt es übrigens auch einen Remix mit Rapper J. Cole, der unter https://soundcloud.com/majorlazer als Freedownload verfügbar ist und den er mit Lyrics bereichert, dass nicht alles geglaubt werden soll, was so (von Politikern) erzählt wird: „I smell bullshit, it must be an election year./ The more I listen man the more you sound less sincere./ Still I’m watching CNN tryin' to keep up./ In my interviews maybe I should speak up./ Tell the world how I feel like you lying all the time.“

Überhaupt zeigen sich Major Lazer dort sehr großzügig und verschenkt noch diverse Remixe zu unter anderem 'No Guns Allowed' von Snoop Lion mit Drake und zu 'Jah No Partial' mit Flux Pavilion, das bereits 2012 als Vorab-Single zu 'Free The Universe' veröffentlicht wurde und den Reggae-Klassiker 'Mr Marshall' aus dem Jahr 1980 von Johnny Osbourne sampled, der zu der Zeit einer der gefragtesten Sänger Jamaikas war.

Größte Überraschung dürfte aber sein, dass an der Original-Produktion von 'Jah No Partial' auch die Munich Bass Crew namens Schlachthofbronx beteiligt war.

Alles in allem ist 'Free The Universe' ein großer Spaß in der Tradition von Crookers oder Basement Jaxx, der schon Lust auf mehr macht.

Link für die Homies: http://majorlazer.com/

Mehr gefällig? 8 Bars 2...

„Information Age“ von dead prez

„Schön Dich zu sehen“ von Damion Davis

„Bobstar“ von SpongeBob Schwammkopf

„Undisputed“ von DMX

„Cash, Diamond Rings, Swimming Pools EP“ von Dena

Kommende Termine für Major Lazer:
24.04.2013 Hamburg (Uebel & Gefährlich)
08.05.2013 Zürich, CH (Komplex 457)
10.05.2013 München (Kesselhaus)
16.05.2013 Berlin (Berghain)
06.07.2013 Köln (Summerjam Festival)
16.08.2013 Sankt Pölten, A (Frequency Festival)

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