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Fredo

Der Regisseur Christopher Nolan, der schon in Thrillern wie „Memento“ und „Insomnia“ Spiele mit der menschlichen Wahrnehmung und Psyche veranstaltete,
schuf nach zehn Jahren Arbeit am Drehbuch, den Film „Inception“.
In diesem wird der Zuschauer Zeuge einer visuell ausgeschmückten Szenerie,

in welcher Leonardo DiCaprio, Michael Caine, Joseph Gordon-Levitt und Tom Hardy, ebenfalls bekannt durch Nolan ?s Batman Trilogie, ihren mühsamen Weg durch Träume, gar verschiedene Traumebenen, bestreiten.
Der Film erschien 2010 und wurde von den Filmproduktionsgesellschaften

„Warner Bros.“ und „Legendary Pictures“ gesponsort.
In den USA spielte der Film bereits in der ersten Woche 60 Millionen Dollar ein und gewann bei den Oscarverleihungen gleich vier mal.

Dominick „Dom“ Cobb (Leonardo DiCaprio) ist in der Welt der Industriespionage heiß begehrt, denn er stiehlt wertvolle Geheimnisse aus den Tiefen des Unterbewusstseins, dann wenn der Verstand am verwundbarsten ist, während der Traumphase.
Doch diese Existenz hat auch ihre Schattenseiten, aufgrund eines Fehlers aus seiner Vergangenheit wurde ihm der Mord an seiner Frau angehangen und zwang ihn dazu seine Heimat zu verlassen. Nachdem er alles verloren hat was er liebte, wird „Dom“ auf der ganzen Welt gesucht und hält sich mit dubiosen Aufträgen über Wasser.

Durch Zufall erweist sich der nächste Auftrag als vermeintliche Chance in sein altes Leben zurückzukehren, im Gegenzug wird von ihm, anders als bei den Aufträgen zuvor, eine Inception verlangt, wobei in den Verstand des Zieles ein Gedanke gepflanzt statt gestohlen werden soll.

Der Soundtrack wurde vom Komponisten Hans Zimmer produziert,
der auch schon bei Nolan ?s „Batman“ Trilogie oder Filmen wie „Fluch der Karibik“
den Soundtrack schuf.
Als Inspirationsquelle nutze Zimmer den Song „
Non, je ne regrette rien“ von Edith Piath, welchen er bei erstmaligem Hören als die Hymne eines vergessenen Traumes,
einer vergessenen Liebe und eines vergessenen Lebens beschrieb und
somit sehr gut an die Emotionen des Filmes anschließen konnte.
Darüber hinaus nutze Hans Zimmer diesen Song zur Verdeutlichung der Veränderung der Zeitwahrnehmung in den verschiedenen Traumebenen, so verlangsamte er das Song-Tempo, je weiter die Protagonisten in die Traumebenen vorstoßen.

In meinen Augen ein grandioser Film, der nicht nur rein optisch sehenswert ist, sondern durch intelligente Konversationen und einer interessanten Thematik begeistert. Christopher Nolan beweist ebenfalls, dass Action in Filmen keineswegs
der zum Nachdenken anregenden Thematik im Weg steht,
sondern Beides eine ausdrucksstarke Komposition gar Symbiose eingehen kann. Damit steigt „Inception“ in ein Genre ein, welches beeindruckende Filme
wie beispielsweise „Matrix“ beherbergt, und vermag mit diesen zu konkurrieren.

 

Danke fürs Lesen

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