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Über den Autor

janiv

Sachlich, fachlich, kompetent.
wochenanfang. der geist ist ausgeruht, die sinne vom sonntäglichen ausschlafen geschärft. logische konsequenz: an montagen errichtet die offenäugige fraktion kritisch denkender mitbürger immer die wirklich wichtigen gedanklichen konstrukte. zähle ich mich zu selbiger? an sich: nein. wirklich nicht. ich fokussiere meine hirnleistung traditionell auf weniger weltbewegende thematik, speziell nach beerdigung des geliebten wochenendes. der frust über die scheussliche aussicht eines erneuten endlos anmutenden 5-tage-blockes, welchen es mit der aus routine geschmiedeten keule totzuschlagen gilt, will von meiner wenigkeit vielmehr in einem see aus bier, unterhaltung und ablenkung ertränkt werden. besonders ablenkung. geliebte ablenkung! eigentlich habe ich zu deren zwecke ja unter anderem einen wunderschönen gameboy pocket in schweinchenrosa. ich zelebriere ihn auch gleichermaßen offensiv und intensiv. besonders während der nutzung des öffentlichen nahverkehrs. marschroute: tetris auf leistung. allerdings, und hier liegt, no pun intended, der hund begraben, sinkt meine konzentration rapide, wenn ein ungezogenes welpenbalg den ohnehin fransigen saum meiner antiken jeans als beissring fehldeutet. dieser zwar im ansatz hypercute, allerdings auch in seinem kern vollkommen inakzeptable canine verhaltens-fehltritt, zwang selbst mich als ausgemachten montagmorgenmuffel zum ungeliebten nachdenken. resultat: eine schmerzhafte erkenntnis, und zwar: die einführung eines hundeführerscheins ist überfällig, unabdingbar und von allerhöchsten nöten! wenn der minderbemittelte, demotivierte und selber vollkommen unerzogene patrick aus weissensee nicht imstande ist seinem hechelnden wegbegleiter das nötige mass an benimm einzuimpfen, hat er als hundevater eben versagt und somit sein recht auf einen tierischen kompacgnon verwirkt, so weh es tut! auf welchem blatt steht eigentlich geschrieben, dass jeder der lustig ist ein tier in seiner obhut beherbergen darf? "AUS! SITZ! WEG! PFUI!" sämtliches in feinst schnoddrigem berliner unterton herausgeplärrtes kommando verebbte vollkommen unbeachtet im vakuum des hundeschädels. selbst das von säuerlichem grummeln begleitete ruckartige zerren der leine aus feinster indischer kordel wusste den vierbeiner weder zu beeindrucken, noch zu bändigen. der stoff aus dem die hundeträume sind, respektive der meines beinkleides, übte augenscheinlich so viel faszination auf den dackelmischling aus, dass ein gesellschaftlich akzeptiertes und dem umstand entsprechendes mass an contenance meilenweit jenseits des möglichen und vollkommen utopisch schien. tja. was sagt man dazu? demokratie, freie entfaltung der eigenen persönlichkeit, selbstverwirklichung, scheitelstreicheltum und die nervtötende plakative zeigefingermoral der dreadlockträgerinnen im batikhemd würde natürlich vehement wiedersprechen und meine ideologie möglicherweise als latent faschistisch abtun, aber ich stehe dazu! das recht über ein anderes leben zu handhaben ist ein teures gut und darf nicht jedermann frei zugänglich sein! wer sich einen hund anschaffen will, sollte erst seine tauglichkeit im sinne der allgemeinheit unter beweis stellen müssen. durchfallen = tough titties, für dich eben keinen hund! nächstes ziel wäre dann die einführung eines tauglichkeitstestes vor der schwangerschaft, welcher zu 100% in dem totalen aussterben der menschlichen rasse gipfeln würde. zukunftsmusik. so fern, doch wunderschön und voller wohlklang....
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