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Fredo

Am 2.März 2012 erschien das sehnsüchtig erwartete Debütalbum des deutschen Hip-Hop Artist

MoTrip (alias Mohammed El Moussaoui) – Embryo.

Produziert wurde das Album in den Numarek Studios in Berlin.

Das Album chartet in Deutschland am 16. März 2012 bereits auf Platz 9 und kam unter dem

Major-Label Universal Music heraus, bei welchem MoTrip Ende 2011 unterschrieb.

Die Beats wurden produziert von Paul NZA, Marek Pompetzki, ILLthinker, Deflev, Ken Kenay,

Sinch, Beatzarre, Djorkaeff und Anderen.

Der erste Song des Albums, Albtraum, erschien schon im Vorfeld zusammen mit einer Videoauskopplung im März 2011.

 

In dem Album beweist MoTrip wie viel Potenzial in Hip-Hop beziehungsweise Rap

steckt, denn nicht nur die Reime sind auf einem Niveau, das seines gleichen sucht,

MoTrip schafft es darüber hinaus sehr persönliches preiszugeben und den Hörer

Teil seiner Welt werden zu lassen.

So sind Tracks wie Kennen, Triptheorie / Meine Rhymes und ich,

welcher in Kollaboration mit Marsimoto produziert wurde,

wobei Marsimoto die Stimme seiner Lines verkörpert,

Schreiben, schreiben oder Gorilla, bei dem sein Bruder Hassan El Moussaoui sein Featuregast ist, die optimalen Beispiele für die Wortgewandtheit und die Technik die MoTrip zu bieten hat.

Auf der anderen Seite gibt MoTrip mit Tracks wie Die Frage ist wann, Alles was ich wollte

und Albtraum einen tiefen Einblick in den zurückgelegten und auch in den noch bevorliegenden

Weg seines Werdens und die Probleme und Sorgen die es mit sich zieht und zog.

Den Höhepunkt bildet der Track Embryo, welcher wohl am tiefsinnigsten ist und

zeigt woran MoTrip als Mensch zu arbeiten hat und was ihn beschäftigt.

 

MoTrip selbst sagte in einem Interview, dass ihn diese persönliche Freizügigkeit

auch angreifbar für die Öffentlichkeit macht, ihn das jedoch nicht störe, da er sich viel mehr

als Mensch zeigen möchte als irgendeine fiktive Figur.

 

Zusammenfassend ist Embryo das Album, welches deutschem Rap zeigt wo die Messlatte liegt und das nicht abwertend gemeint, viel mehr zeigt es eben durch die von MoTrip gesammelten Erfahrungen mit Künstlern wie Kool Savas, Fler oder Sido, dass Aufgrund von viel Engagement

und viel Arbeit, ein Werk entstehen kann, dass weit über übliche Reimschemen und Sprüche hinausgeht und somit dem Hörer nicht nur Spass an der Musik bringt, sondern ihn auch bewegt.

Für mich das Album des Jahres und einer der Besten Debütalben das je erschien.

 

Danke fürs Lesen.

 

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