Chimperator? Läuft. Aber so was von. Selbst, wenn man das Phänomen Cro mal beiseite lässt. Die Orsons, Deutschraps Antwort auf die Beatles, haben für ihr neues Album "Das Chaos und die Ordnung" einen Deal mit dem Major Universal bekommen, der ihnen offenbar trotzdem genug Freiheiten gelassen hat, sich mal wieder ausgiebig auszutoben. Trotzdem wirkt das alles viel schlüssiger und konsequenter als auf den Vorgängern. rap.de bat die Orsons ins Kaminzimmer zum gemütlichen Plausch über alles wichtige rund um das Album, die Touren mit Grönemeyer und Savas, Kunst, Chaos, Religion, Sex, Liebe, Leben und Tod. Oder so ähnlich. Leider konnte Orson Tua nicht mit von der Partie sein, immerhin entschuldigt er sich aber persönlich für diesen eigentlich kaum entschuldbaren Fehler. Kaas, Maeckes und Plan B vertraten ihren abtrünnigen Mit-Orson aber würdevoll.

Kommentare
ich sehe dieses Interview und fühle mich zurückverstetzt in meine Schulzeit. Genauer gesagt war es ein jener Tag in der Biologiestund in welcher ich einen Vortrag halten sollte (einstündiges Referat) über ein Thema welches ich mir fünf Minuten vorher angeschaut habe. In schwafelte. Der Lehrer hats nicht gecheckt. Die Klasse schon. Die Note war sehr gut, ich dachte mir nur "wow, nix gelernt und doch geschafft". Für mich war aber an diesem Tag nicht die Note wichtig, oder die Tatsache dass ich endlich mal meinen Lehrer verarscht habe. Nein, wichtig für mich war das ich mir zu jeder Zeit bewusst war das ich nur schwafelte und es mir auch nicht übel nahm. Der Zweck heiligt die Mittel. Aber wenn ihr auch so vorgeht welchen Zweck verfolgt ihr? Abgesehen davon, das Plan B leicht gereizt wirkt, Maeckes sich unterfordert fühlt, der Moderator sich überfordert fühl, und Klaas wohl eher Yoko ist als einer der Beatles hab ich von eurer Unterrichtstund e nicht mitgenommen
Sehe ich anders. Viel besser und tiefgründiger als das Visa-Interview.
Auf Antworten wird überhaupt nicht eingegangen, stattdessen wird weiter das eigene Programm abgespult.
Oliver, Du bist bestimmt privat voll der lustige Typ - aber in den Interview-Video s wirkt das alles extremst gezwungen und eher unangenehm.
Was für lächerliche Fragen, sorry.
Aber der Chefredakteur muss nicht zwingend die Interviews führen.
So viele blöde Fragen und offensichtlich keine Ahnung wie man ein richtiges Interview führt.
Man kann Interview Trainings bei Profis machen. Oder besser gleich jemand anderen, zugänglicheren und geeigneteren Interviewer finden.
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