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splash!-Update: DOOM kommt – erste Ergebnisse unseres Wettbewerbs

Bald ist es wieder soweit: Unser Lieblingsfestival, das splash!, öffnet seine Pforten in Ferropolis und lädt zu dreieinhalb Tagen HipHop und Feierei satt. Das Line-Up haben die Veranstalter mittlerweile fast komplett bekannt gegeben, gestern bestätige man, dass auch Doom, früher MF Doom, notorischer Maskenträger und Underground-Recke aus New York das Festival beehren wird.

Natürlich kann man das splash!15 zu einem Drittel vor der Bühne, zu einem Drittel auf dem Zeltplatz und zu fünf Dritteln im Rausch verbringen – gar keine Frage. Man kann aber auch sein Fachwissen und seine kritische Kompetenz einsetzen und mit offenen Augen und wachem Blick über das Festivalgelände schlendern, interessante Begebenheiten mittels Bild, Ton oder Text festhalten und via Internet, genauer: via rap.de in die Welt hinaus ballern. Seit Ende März sucht rap.de 5 Live-Reporter, die für uns live von Deutschlands größtem HipHop-Festival berichten.

Heute präsentieren wir euch die bisher vielversprechendsten Einsendungen. Vielleicht motiviert das ja das eine oder andere bisher noch schlummernde Talent unter euch, sich ebenfalls zu bewerben. Zeit ist noch genug, wir entscheiden erst Anfang/Mitte Juni endgültig, wem wir den Zuschlag geben.

Ganz weit vorne ist man natürlich mit einem Videobeitrag. Kylie und Lina aus Berlin sind also schon mal vorne mit dabei:

Aber auch mit flott formulierten Texten kann man einen guten Eindruck machen. "Warum scheißt der Hund meiner Nachbarin immer auf den Bürgersteig!? Weil er’s kann!", beginnt Carsten seine Bewerbung flott. "Im Grunde genommen bin ich sehr ungeeignet für so einen Splash-Besuch. Ich war noch nie da, kenne mich dementsprechend nicht aus und habe ansonsten auch keine Freunde, die meinen Musikgeschmack teilen, sich auf Jams zuhause fühlen, oder mehr als diesen Casper in Ihrer iPod-Playlist haben. Ich bin 2.01 Meter groß und passe somit in kein normales Zelt, hasse Dreck unter/auf/an den Nikes und mich als Misanthrop zu bezeichnen passt in manchen Fällen durchaus ins Schemata. Die Baggys sind nicht mehr Teil meines Stils, seit ich beschlossen habe wie ein normaler Mensch rumzulaufen und ebenso habe ich auch das Westcoastzeichen halbe Ewigkeiten nicht mehr auf Fotos an mir erblicken können. Zu guter Letzt bin ich dieser sagenumwobene King of skip. Ein Rapnazi, der alles wegdrückt, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. (…) Ich bin also im Grunde genommen die Definition der Blaupause eines Rapfans, der auf keinen Fall zum Splash sollte."

Tja. Da neigt jemand zum Understatement. Dann aber bekommt der hoffnungsfrohe Bewerber doch noch die Kurve: "ABER, und das ist ein großes ABER, meine Welt steht still auf Rap. Im Prinzip studiere ich nicht an der Uni, sondern täglich an meinen Kopfhörern. Immer und immer wieder werden die neuen Alben gepumpt und zwischendurch ein paar Klassiker eingeworfen." Sein Fazit: "Ich bin lesbarer Rap. So… Esst das erstmal!" Tun wir, und legen seine Bewerbung auf den Stapel mit der Aufschrift "Interessant!".

 

 

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