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25.06.2012 Autor: Phil Weichert

Bushido äußert konkrete Pläne zu seiner Partei

Euro weg - Merkel her!

Dass Bushido sich in absehbarer Zeit aus der Musik zurück ziehen will, ist kein Geheimnis mehr. Doch das heißt nicht, dass Berlins Most Wanted in Rente geht. Sein neuster Plan: Der Einstieg in die Politik. In der Sonntagsausgabe der FAZ äußerte sich der gebürtige Bonner erstmals konkreter zu seinen politischen Vorstellungen und Zielen.

Besonders bemüht sei man um die Gunst der Nichtwähler von 2011. So soll das große Ziel, der Einzug ins Berliner Abgeordnetenhaus, erreicht werden. Als Hauptmotivation für seinen geplanten Politik-Einstieg gab der Rapper seine Unzufriedenheit in Deutschland, gepaart mit seinem Drang nach Veränderung, an. Man fühle sich von den etablierten Parteien einfach nicht richtig vertreten. Auf die Piratenpartei ist Bushido, der ja bekanntlich ein großer Freund des Urheberrechtes ist, auch nicht gut zu sprechen. "Die Piraten sind für mich keine Partei."

Gleich im Anschluss folgte ein Statement zum Thema Abmahnungen und illegale Downloads: "Ich würde mich freuen, wenn ich niemanden abmahnen müsste. Aber persönlich muss ich sagen, dass es eine ganz große Frechheit ist, überhaupt darüber zu diskutieren, ob das Urheberrecht gedehnt werden darf. Das ist so, als wenn du die Straße runterläufst, und dann kommt einer, der deine Tasche nimmt, sie öffnet, "Geil, Lippenstift!“ sagt, den Lippenstift einsteckt, dir die Tasche zurückgibt und weitergeht."

Doch Bushido hat nicht nur zum Thema Onlinerecht konkrete Pläne, auch für die Wiedereinführung der D-Mark macht er sich stark.

"Weg mit dem Euro! Ich bin Kind der Deutschen Mark und war immer stolz auf meine Deutsche Mark. Wir müssen aufpassen, dass wir uns für andere Länder nicht so sehr aufopfern." Das dadurch die deutschen Exporte erheblich in Mitleidenschaft gezogen werden könnten, ist ihm anscheinend kein Anlass zur Sorge.

Und wie schätzt er seine zukünftige Konkurrenz so ein? Nun, Philipp Rößler, Cem Özdemir, "der Alibi-Türke", oder Claudia Roth gehören zwar nicht zu den Favoriten des erfolgreichsten Rapper Deutschlands, aber dafür scheint die Bundeskanzlerin Bushidos Interesse geweckt zu haben - und zwar sexuell. Begründung: "Dann könnte ich sagen, ich habe mit der Bundeskanzlerin geschlafen."

Nun gut. Als Berliner muss er natürlich auch ein gutes Konzept für seine notorisch klamme Stadt präsentieren. "Ich bin für Steuersenkungen. Ich zahle jetzt über 52 Prozent Steuern, das ist legales Schutzgeld und fuckt mich ab." und  "Mich stört, dass ich immer im Stau stehe. Dann die Schlaglöcher. Dann muss Berlin sauberer werden. Wir müssen die Adern unserer Stadt - die Straßen - sauber kriegen, damit das Blut in die Kapillaren kommt."  Egal, ob das nun wirklich was wird mit seiner Politiker-Karriere - gute Vergleiche hat er auf jeden Fall schon mal.

Kommentare   

 
-1 #13 Jayo Felonyccc 2012-07-07 16:38
Ich stimme seinen Plänen zu: Piraten sind keine richtige Partei & Weg mit dem Euro..!
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+2 #12 bernd meier 2012-07-05 15:35
sehr fein, mafia geht in de politik. mal ein bißchen recherchieren zu abu chaker clan neukölln und bushidos sich einschleimen bei selbigen und messerstecher auf seine feinde hetzen...vielle icht begeistert er ja einige intensivtäter und jungmachos für seine stammtischparol en,viel erfolg ;)
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-4 #11 Na und ?? 2012-06-27 07:59
Bushido ist vlt. nicht der ideale Kandidat für so einen Job, aber besser als die ganzen anderen Nasen, die sich Politiker nennen !
Frischer Wind war noch nie schlecht und dazu braucht en nun mal jemanden mit Ecken und Kanten !
Wartet erst einmal ab, mit euren Urteilen, es könnte doch auch sein das er am ende alles richtig macht und eure Stimme bekommt... oder ?

Chillt erstmal und hört euch seine Aussagen nochmal an, wenn er seine Partei endgültig gegründet hat ! ;)
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+15 #10 Stefan_ 2012-06-26 14:40
Bushido hat damit eine neue Spitze der Peinlichkeit erreicht. Pauschalaussage n, gemischt mit dümmsten Stammtisch Blödsinn. Ich hoffe mal, dass dieser Volltrottel niemals politisch an Macht gewinnt.
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-11 #9 QuickNick 2012-06-26 07:40
ihr seid auch alles ein paar nasen, meckert darüber rum dass bushido musik geklaut hätte und nun was von urherberrecht erzählt. informiert euch mal worum es da genau geht bevor ihr so nen müll labert. politiker sein ist nicht einfach, er will sich der sache annehmen und bekommt vorher schon sowas zu hören. wenn alle das besser könnten, warum tut es dann niemand??? zu haus am pc sitzen, scheisse labern kann ich auch. und nur weil man ihn nicht mag, muss er kein schlechterer politiker sein oder??? drüber nachdenken, freunde der sonne...
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0 #8 Don Promillo 2012-06-25 17:58
Wird Zeit das sein Kind kommt, wenn er Windeln wechseln darf vergeht im vielleicht die Langeweile....
@ Norris, bester Kommentar!
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+11 #7 Sokrates 2012-06-25 17:46
Sollte es Bushido jemals gelingen sein pseudomusikalis ches Gewand abzulegen, in die deutsche Politik einzusteigen und womöglich noch Erfolg damit zu haben, werde ich freiwillig auswandern.
Bushido nutzt seine Popularität aus, um seine Stammtischparol en und vermeintlich aussagekräftige n politischen Thesen unter das Volk zu bringen. Im Übrigen musste ich sehr schmunzeln, wie sich Bushido zum Thema Urheberrecht äußert. War er es nicht, der sich ohne zu fragen bei anderen Künstlern und deren Musik bedient hat?! Die Aussagen von Bushido sind somit ad absurdum zu führen. Aber ich eigentlich mache ich mir keine Sorgen, warum auch. Wenn Bushido so rumstammelt, wie er es auf der "Integrationsre de" bei der Bambi Verleihung 2011 getan hat, wird er definitiv keine Rede vor dem deutschen Bundestag oder sonstigen Gremien halten dürfen. Denn Reden will gelernt sein, 'ne Bushido...dann mal viel Erfolg bei deinen Vorhaben.
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+4 #6 buuuuuuhh bushido 2012-06-25 17:43
Bushido.....vom Gangsterrapper zum Rechtspopuliste n.....wenns nicht traurige Realitär wäre....wärs fast schon lustig...aber leider nur fast.....
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+14 #5 Norris 2012-06-25 16:28
Bushido trägt Lippenstift?
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0 #4 jesus von nebenan 2012-06-25 15:07
er wird es schaffen. und es wird schlimm werden. die gewalt wird mit ihm kommen.
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