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07.09.2013 Autor: Oliver Marquart

Afrob: CDU-Mitglied kritisiert Wahlkampfauftritt

Zitate aus rap.de-Interview sorgen für Ärger

Afrobs Einsatz für die CDU und Kanzlerin Angela Merkel im Wahlkampf stößt offenbar nicht bei allen Mitgliedern der Christdemokraten auf Zustimmung. Ein Mitglied der Partei kritisiert in einem Brief an die CDU-Bundestagskandidatin Cemile Giousouf deren für Sonntag geplanten gemeinsamen Auftritt mit Afrob in Hagen/ Westfalen. Der Kreisverband hält aber an seinen ursprünglichen Plänen fest.

Martin Reinhardt behauptet in seinem Brief, Afrob habe eine Neigung zu "antisemitischen Ressentiments" und verharmlose den "islamistischen Terrorismus". Als Grundlage dieser Vorwürfe dient dem CDU-Mitglied aus Althagen ein älteres Interview von rap.de mit Afrob, in dem dieser u.a. folgenden Satz geäußert hatte, den Reinhardt wörtlich zitiert: "Und das, was sich die Industrieländer mit Blut ergaunert haben, müssen sie jetzt auch mit Blut wieder verteidigen. Einfach weil sich die sogenannten Terroristen denken, ihr habt uns Jahrhunderte lang gefickt, jetzt kommen wir und ficken euch."

Der Geschäftsführer des Kreisverbandes der CDU, Löwenstein, sieht das jedoch anders. Man habe die Vorwürfe geprüft, die Zitate von Afrob seien aber aus dem Zusammenhang gerissen worden. Auch der örtliche Junge Union-Kreisvorsitzende Vogeler sieht in Afrobs Engagement für die CDU kein Problem. "Die Sache ist geprüft und für unbedenklich befunden worden", so Vogeler laut einem westfälischen Nachrichtenportal. 

Afrobs Unterstützung für die CDU war im Zuge des TV-Duells zwischen Kanzlerin Merkel und Herausforderer Steinbrück bekannt geworden. Bereits in früheren Interviews hatte er eine Sympathie für schwarz-gelb anklingen lassen und erklärt, die rot-grüne Regierung habe abgewirtschaftet. 

 

Kommentare   

 
+1 #6 Africano 2013-09-09 21:15
Afrob bei der CDU? Ich dachte, dies wäre ein Witz. Am Ende stellte ich nur fest, dass Robert Zemichael ein Witzfigur ist. Roberto Blanco ist auch bei der CSU. Nach dem Motto, "Wir Schwarzen müssen zusammenhalten" . Entschuldigung, d.h. natürlich nach dem man bei der CSU blau geworden ist. Ich denke, entweder ist ihm die Musik zu Kopf gestiegen, oder will mit ach und Krach auf sich Aufmerksam machen. Der einer macht Stress ohne Grund und dieser hier ist gestresst und hat keinen Grund. Es muss doch jemand geben, der Afrob sagt, dass die CDU nicht Schwarz ist.
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+2 #5 hehammer 2013-09-09 13:19
Das antisemitische Ressentiment von Afrob war natürlich nicht die zitierte (dumme) Aussage, sondern der Wahnsinn, dass er jetzt vom Mossad umgebracht würde, wenn er Israel kritisiere. Das habe ihm mal jemand gesagt.
Der Antisemitismus ist das Gerücht über die Juden.
Aber damit passt er ja hervorragend zum politischen Deutschrap.
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0 #4 Rüsti 2013-09-08 09:42
Soll er doch wählen was er will, aber auch noch auf ner Wahlkampfverans taltung auftreten... Ist doch absolut armselig.
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+6 #3 FRANKFURT_POWA 2013-09-08 07:12
Falls Afrob diese Aussage gemacht hat, der man natürlich zustimmen muss, auch wenn sie etwas primitiv formuliert ist, hat er bei der CDU noch weniger zu suchen als davor.
Damit meine ich nicht das ich die Aussage kritisiere - die ist wahr - ich kritisiere Afrob dafür, dass er ein so ahnungsloser Vollidiot ist und Parteien unterstützt die kontraer zu seinen Ansichten, Überzeugungen und seinem Lifestyle sind.
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+4 #2 kaLkutta 2013-09-07 18:57
in der bildzeitung stand heute auch was über afrob auf seite 1... und "rap.de" wurde da als szene-webseite bezeichnet :D
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+6 #1 toni213556 2013-09-07 14:13
Afrob hat mit der zitierten Aussage zu 100% recht..
allerdings ist es mehr als nur fragwürdig...we nn nicht sogar schon verachtenwrt das er bei de cdu einen auftritt habn wird..
für mich unglaublich und einfach eine schande..nicht nuso sondern auch wenn man seine zitierte assage bedenkt...
schämen sollte er sich..
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