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Kollegah beendet den Beef mit Fler

Kollegah hat in einem sehr ausführlichen Statement bei Facebook erklärt, der Beef mit Maskulin sei zuende. Er betonte, es sei ihm und Farid Bang bei den ganzen Aktionen der letzten Tage nicht darum gegangen, hart rüberzukommen, sondern zu demonstrieren, dass sich Fler ihrer Meinung nach mit dem Schutz von bestimmten Leuten Dinge herausgenommen habe, hinter denen er nicht stehen könne. 

Um das zu belegen, griff er ein wenig zurück und erinnert an den Überfall auf das Selfmade-Konzert 2009 in Berlin, bei dem diverse Angreifer Montana Max und Shiml zusammengeschlagen hatten. Der Angriff galt eigentlich Kollegah und Favorite

2009 war der Höhepunkt des Beefs zwischen Fler und mir. Dieser Beef wurde von meiner Seite aus auf rein raptechnischer Ebene ausgetragen. Dieses Battle verlor Fler klar und deutlich und bauschte unseren Beef daher so auf, dass er einen „Städte-Krieg“ draus machte und uns so darstellte, als griffen wir nicht ihn, sondern ganz Berlin an. Daraufhin wurde ein Konzert von uns in Berlin gestürmt, von mehreren maskierten, bewaffneten Leuten, wobei 2 Unbeteiligte Rapper, die gerade performten, körperlich zu Schaden kamen.

Bis heute müssen unsere zahlreichen Fans in Berlin leider auf Live-Konzerte von uns in der Hauptstadt verzichten, da a) kein Veranstalter das Risiko tragen möchte und b) wir mit derart viel Leuten nach Berlin fahren müssten, um unsere Sicherheit zu gewährleisten, dass es sich finanziell nicht lohnen würde, im Gegenteil. Dies alles nur, weil Fler ganz Berlin „aufhetzte“ gegen die bösen „Berlin-Feinde“ aus NRW, anstatt selber den Beef alleine auszutragen.

Sowohl Silla als auch Fler brüsteten sich wiederholt mit dieser Aktion, obwohl sie selber nicht dabei waren. Silla war der erste, der nach dem Vorfall damals bei Farid Bang  anrief und höhnisch meinte „Na wie war euer Konzert in Berlin?“. Auch Fler stellte sich bis zuletzt in Interviews als eine Art „Mafia-Pate“ dar, der uns „Berlin-Verbot“ erteilt hätte.

Kollegah distanzierte sich von solchen Aktionen, die nicht mit HipHop zu tun hätten. „Solch feige, gewalttätige Aktionen haben im Rap nichts verloren. Obwohl wir in NRW weitaus genügend Leute und Mittel gehabt hätten, jederzeit wenn ein Maskulin-Member hier in der Gegend auftrat, einen „Überfall“ auf sein Konzert zu starten, haben wir dies nie getan. Wir haben IMMER unsere Linie gewahrt und auf Tracks geantwortet. Ganz im Gegensatz jedoch zur Maskulin Crew.

Dieser warf er vor, immer wieder Drohungen in seine und Farids Richtung losgelassen zu haben. „So drohte der sich jetzt als braves Unschuldslamm, welches keinen Beef auf „Streetlevel“ haben möchte, darstellende Silla von sehr realen „Angriffen mit Flaschen“ auf die „Banger“ und Fler drohte explizit in Interviews und per Twitter damit, uns Leute auf unsere Touren zu schicken. Dies alles natürlich nur mit dem Wissen, dass er Unterstützung von einem bezahlten Rücken hatte.

Fler habe durch das Involvieren von „Schutzgeld-Leuten„, das Aufbauschen von Rapper-Beef zu „Städte-Beef“ und durch das immer wiederkehrende Drohen mit Gewalt und Übergriffen auf Konzerte der deutschen Hiphop-Kultur massiv geschadet, so Kollegah. Mit den Aktionen der letzten Zeit habe man ein Zeichen setzen wollen. Man habe sowohl Silla als auch Fler Gelegenheit gegeben, die Angelegenheit persönlich zu klären, trotzdem habe es weiter Beleidungen gegeben. 

Nun soll Schluss damit sein. „Mit den jüngsten Aktionen ist für uns die gesamte Angelegenheit abgeschlossen. Es werden in Zukunft keine Aktionen oder Worte mehr in Richtung der Maskulin Crew kommen. Wir haben aufgezeigt, dass gewisse Leute nur so lange eine große Klappe haben und mit Gewalt drohen, wie sie einen bestimmten Schutz genießen, aber wenn es drauf ankommt, nicht selber für sich gerade stehen.

Das Zeichen, was wir für die Zukunft setzen möchten ist, dass Beef zu HipHop dazugehört, aber auf Battle-Ebene ausgetragen werden sollte. Wenn es tatsächlich einmal auf ein Street-Level kommt, sollen die Leute, die derartige Ansagen und Drohungen aussprechen, auch bitte allein dafür gerade stehen.
Kein Rapper sollte jedoch um seine körperliche Unversehrtheit fürchten müssen, wenn er in bestimmten Städten auftritt, wo er per se in der Unterzahl ist.
Wir haben damit nicht angefangen und wir werden es auch in Zukunft so praktizieren, dass wir unseren Beef alleine austragen. Das Drohen mit Gewalt durch Großgruppierungen ist feige und bringt einen zerstörerischen Aspekt in unsere HipHop-Kultur.

Mit diesem Statement sei das Beef-Thema für ihn abgeschlossen. Kollegah vergaß nicht, auf sein am Freitag erscheinendes erstes Video aus „King“ hinzuweisen. 

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